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T-Systems International GmbH

Auf Basis einer weltumspannenden Infrastruktur aus Rechenzentren und Netzen betreibt T-Systems Informations- und Kommunikationstechnik (engl. kurz ICT) für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen. Mit Niederlassungen in über 20 Ländern und globaler Lieferfähigkeit betreut die Telekom-Tochter Unternehmen aus allen Branchen. Rund 52.700 Mitarbeiter verknüpfen Branchenkompetenz mit ICT-Innovationen, um Kunden in aller Welt spürbaren Mehrwert für ihr Kerngeschäft zu schaffen. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte die Großkundensparte einen Umsatz von rund 10 Milliarden Euro.

T-Systems hat sein operatives Geschäft in zwei Bereichen gebündelt: Der Vertrieb (Sales) ist für das Neugeschäft mit Konzernen und Verwaltungen zuständig und verantwortet von Marketing bis zu Portfolio-Management alle vertriebsnahen Aktivitäten. Der Bereich Delivery steht für die Liefer- und Leistungsbeziehungen und betreut das Bestandsgeschäft. Er umfasst alle Stellgrößen für Leistungen beim Kunden - von der technischen Beratung über die Systemintegration bis hin zur Infrastruktur (IT und Telekommunikation).

Das Unternehmen trägt damit insbesondere aktuellen technischen Trends Rechnung. Derzeit wird die Informations- und Telekommunikationsbranche von Entwicklungen verändert, die sich in großem Maße auf Firmen jeder Größe und Branche durchschlagen: Cloud Computing und die darauf basierenden mobilen Lösungen, aber auch Big Data in Verbindung mit Social Media stellen bisherige Geschäftsmodelle massiv in Frage. Diese disruptiven Technologien bringen völlig neue Anforderungen an die IT-Sicherheit mit sich - nicht zuletzt durch die exponentielle Zunahme von Cyberkriminalität.

Cloud Computing verändert IT fundamental
Immer mehr Unternehmen setzen auch für ihr Kerngeschäft auf Cloud-Computing-Lösungen. So nutzten im Jahr 2012 laut einer BITKOM-Umfrage rund zwei Drittel der Großunternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern Cloud-Computing. T-Systems bietet eine breite Palette von Cloud-Lösungen und -Services an und will 2015 rund eine Milliarde Euro allein mit Cloud-Geschäften erzielen. Im Vergleich zu Cloud-Umsätzen von 400 Millionen Euro im Jahr 2012 entspricht das einem Anstieg um das Zweieinhalbfache.

Der Trend hin zu Cloud-Lösungen lässt sich an den Großaufträgen mit Konzernen ablesen. Immer mehr Unternehmen im In- und Ausland nutzen Anwendungen, Rechen- und Speicherleistung ihrem Bedarf entsprechend über das Netz und zahlen dafür nach Verbrauch. Allein 2012 summieren sich die Auftragseingänge cloud-basierter Abschlüsse, also die Umsätze über die mehrjährigen Laufzeiten gerechnet, auf rund zwei Milliarden Euro. So konnten unter anderem die Verträge mit Shell sowie mit dem Schweizer Chemiekonzern Clariant um weitere fünf Jahre verlängert werden. In den USA schloss T-Systems einen Cloud-Vertrag mit dem US-Gesundheitsdienstleister Presbyterian ab und mit British American Tobacco (BAT) gewann T-Systems einen der größten Cloud-Aufträge der Unternehmensgeschichte.

Abläufe verbessern mit mobilen Lösungen
Laut Gartner wurden im vierten Quartal 2012 weltweit 207,7 Millionen Smartphones verkauft. Dies entspricht einem Plus von 38,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch die Verkaufszahlen von Tablet-PCs spiegeln den Boom im Mobilfunkbereich wider. Im ersten Quartal 2013 sind laut IDC weltweit 49,2 Millionen Tablets ausgeliefert worden. Dies sind 42 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Weltweit soll der Umsatz mit mobilen Datendiensten im Jahr 2013 um 15 Prozent auf rund 288 Milliarden Euro wachsen. Die Telekom will daher bis 2016 konzernweit rund 30 Milliarden Euro unter anderem in breitbandige Mobilfunknetze investieren. Schwerpunkt ist in Deutschland der Ausbau des LTE-Netzes mit Übertragungsraten von bis zu 100 Mbit/s.

Mit mobilen Endgeräten, breitbandigen Netzen sowie mobilen Lösungen beschleunigen Unternehmen Geschäftsvorgänge und steigern die Produktivität ihrer Mitarbeiter. So hat beispielsweise der Außendienst per Web-Lösung oder App mobilen Zugriff auf das Customer-Relationship-Management-System (CRM) des Unternehmens. Und Servicemitarbeiter können Aufträge direkt mit einer Enterprise-Resource-Planning-App (ERP) von unterwegs aus verbuchen.

Für die Administration der Endgeräte und Betriebssysteme stellt T-Systems eine standardisierte Web-Plattform als Cloud-Variante bereit. Darüber hinaus entwickelt die Telekom-Tochter mobile Applikationen für den Zugriff auf SAP sowie andere Geschäftsanwendungen. So greifen etwa Disponenten mit Tablets und Smartphones mobil auf Fahrzeug- und Tourdaten der Lkw zu.

Analyse von Massendaten mit Big Data
2012 betrug der gespeicherte Datenbestand weltweit schätzungsweise 2,8 Zettabyte. Prognosen sagen ein jährliches Wachstum der Datenmenge von über 48 Prozent voraus. Daten bedeuten Wissen: Deshalb hat sich Big Data zu einem der wichtigsten IT-Themen entwickelt, dessen Gesamtumsatz laut Experton Group von 4,5 Milliarden Euro in 2012 bis 2016 auf 15,7 Milliarden Euro wachsen wird. Laut einer Online-Studie von T-Systems und TNS Infratest unter mehr als 1.000 IT- und Fachentscheidern in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern hat Big Data Themen wie Outsourcing oder Collaboration in ihrer Relevanz überholt.

Denn 85 Prozent der 500 umsatzstärksten Unternehmen können Massendaten heute nicht sinnvoll analysieren. Gerade Social Media liefern eine ungeheure Menge an unstrukturierten Daten, bei denen klassische Analysen versagen. Aber gerade aus Kommentaren in Blogs oder Foren sowie Beiträgen in sozialen Netzwerken lassen sich wertvolle Erkenntnisse für Marketing- und Vertriebsaktivitäten, für Produkt- und Prozessverbesserungen gewinnen. T- Systems entwickelt eine eigene Big-Data-Plattform auf Basis von Hadoop-Technologie und wird Unternehmen anonymisierte Big-Data-Analysen als Dienstleistung aus dem Netz anbieten. Wie beim Cloud Computing zahlen sie nach Verbrauch oder kaufen Komplettauswertungen zum Festpreis.

Distanzen verkürzen mit Social Media
Fast zwei Drittel der B2B-Unternehmen benennen Social-Media-Aktivitäten als zweitwichtigsten Faktor für ihre Sichtbarkeit. Ein Drittel der Unternehmen nutzen Social Media, um mit Anbietern in Kontakt zu bleiben, und vier von fünf Unternehmen erwarten in Zukunft mehr Geschäft dank Social Media. Und das hat einen Grund: 77 Prozent aller Käufer im B2B-Bereich würden laut einer Umfrage von Real Business Rescue eher von einem Unternehmen kaufen, dessen CEO soziale Netzwerke nutzt.

Social Media ist also auch im B2B-Bereich nicht mehr wegzudenken - allein, weil sich über diese Kanäle ein enger Kontakt zu Kunden, Lieferanten, Partnern und zu Mitarbeitern aufbauen und halten lässt. Immer mehr Unternehmen überbrücken und verkürzen daher Distanzen beispielsweise über Social Collaboration Tools - auch aus der Wolke. Dies ermöglicht weltweit agierenden Unternehmen die unternehmensweite und -übergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit etwa mit Microsoft-Services Exchange, Lync und SharePoint aus der hochsicheren Private Cloud von T-Systems. Unter anderem bezieht der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler für seine rund 200.000 weltweiten Mitarbeiter diesen Collaboration-Werkzeugkasten aus einer T-Systems-Cloud.

Kampf gegen Cyber-Angriffe
Cyberattacken auf Unternehmensnetze und IT-Systeme sind eine echte Bedrohung für die Wirtschaft. Daher sind Datenschutz und Datensicherheit bei allen technischen Entwicklungen ein entscheidendes Kriterium für deren erfolgreichen Einsatz.

Der Telekom-Konzern setzt alles daran, die eigenen IT-Systeme und Netz sowie die Daten von Unternehmens- und Privatkunden gegen jegliche Angriffe aus dem Netz zu schützen sowie Sicherheitslösungen für die Kunden weiterzuentwickeln. Die Telekom hat rund 100 Locksysteme - Honeypots - für Cyberangriffe aufgebaut und registriert heute bis zu 450.000 Angriffe pro Tag auf ihre Netze und Systeme. Die Erkenntnisse aus diesen Attacken macht T-Systems transparent und setzt sie auch für die IT-Sicherheitsberatung von Unternehmen ein.

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