Geschäftsordnung des IKZ

1.    Name und Zweck des IKZ

a.     Am 15.12.1999 ist der „Initiativkreis Zukunft (IKZ) der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT)“ gegründet worden. Der IKZ ist Bestandteil der DWT und handelt in dem von der DWT-Satzung gesetzten Rahmen.

Zielsetzung ist es, den Gedankenaustausch in der Gruppe der aufstrebenden Verantwortungs- und Entscheidungsträger der Streitkräfte, der Bundeswehrverwaltung, der Verteidigungswirtschaft, der Politik, der Wissenschaft und Forschung zu fördern, sowie das Instrument des „Networking“ aktiv voranzutreiben.

Es geht auch darum, für „frischen Wind" zu sorgen und aktuelle Themen aus den Bereichen der Sicherheitspolitik, Wehrtechnik und Wehrwirtschaft aufzugreifen, thematisch zu durchdringen und praxisorientiert zu diskutieren.

b.     Dazu bietet der IKZ allen Interessierten aus Öffentlichkeit, Politik, Bundeswehr, Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Forschung eine neutrale Plattform für den Dialog. Diesem Zweck dienen insbesondere Informations- und Diskussionsveranstaltungen sowie Veröffentlichungen.

c.     Der internen und externen Information kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Sie wird mit einer offenen Informations- und Pressearbeit gewährleistet.

2.    Mitgliedschaft

a.     Persönliche Mitglieder (PM) der DWT können Mitglied des IKZ werden.

b.     Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen und beginnt mit einer zustimmenden Entscheidung der DWT-Geschäftsführung. Die Aufnahme neuer Mitglieder kann auch auf Empfehlung eines Mitgliedes des IKZ erfolgen. Über die Aufnahme sind die Sprecher und der Beirat zu informieren.

c.     Die Mitgliedschaft endet mit einer schriftlichen Kündigung des Mitglieds, einer Ausschlussentscheidung der Sprecher in Abstimmung mit der DWT-Geschäftsführung oder mit der Beendigung der Persönlichen Mitgliedschaft (PM) in der DWT. Bewerber und Mitglieder des IKZ können gegen negative Entscheidungen der Sprecher bzw. der DWT-Geschäftsführung hinsichtlich Mitgliedschaft schriftlich Beschwerde beim Vorstand der DWT einlegen.

d.     Die Mitglieder des IKZ haben das Recht,

·         Vorschläge und Anregungen für Themen und Veranstaltungen über die Sprecher und/oder den Beirat des IKZ und/oder über die Geschäftsstelle der DWT einzubringen,

·         und über die Aktivitäten des IKZ und ihre Ergebnisse informiert zu werden.

Sie sind gefordert,

·         Informationen im Sinne des Zwecks des IKZ über die Sprecher und/oder über die Geschäftsstelle einzubringen,

·         die Arbeit des IKZ zu unterstützen,

·         aktiv für neue Mitglieder in der DWT / im IKZ zu werben,

·         sich aktiv für die Teilnahme an Veranstaltungen einzusetzen.

e.     Für eine Teilnahme an Veranstaltungen ist in der Regel eine Mitgliedschaft nicht erforderlich.

3.    Organe und Arbeitsweise des IKZ

a.    Mitgliederversammlung

Jährlich findet mindestens eine Mitgliederversammlung statt.

Die schriftliche Einladung mit Tagungsordnung erfolgt durch den Sprecherkreis spätestens vier Wochen vor dem Termin der Versammlung.

Aus besonderem Anlass ist eine Mitgliederversammlung durch den Sprecherkreis einzuberufen, wenn der Beirat das mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschließt oder wenn mindestens 25 % der Mitglieder des IKZ sie schriftlich beantragen oder wenn der Vorstand der DWT sie verlangt.

Die Mitgliederversammlung wählt in offener Wahl mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder den Sprecherkreis und den Beirat des IKZ, jeweils für eine 3-Jahres-Periode.

Die Wahlen werden durch den Vorstandsvorsitzenden der DWT oder einen durch ihn benannten Vertreter geleitet.

Die Wahlvorschläge kommen von den Mitgliedern. Die Mitglieder werden im Rahmen der Einladung zur Mitgliederversammlung gebeten, ihre Wahlvorschläge an den Sprecherkreis, den Beirat oder die Geschäftsstelle der DWT zu übermitteln.

Um Dynamik und Abwechslung für diesen Kreis zu gewährleisten können der Sprecher und seine Stellvertreter in ihrer Funktion nur einmal wiedergewählt werden.

Zum Zeitpunkt der Wahl dürfen die Sprecher /stv. Sprecher das 42. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Die Mitgliederversammlung entlastet die Sprecher auf der Basis ihres Jahresberichts und beschließt den Rahmen und die Schwerpunkte des von der Leitung vorzustellenden Arbeitsprogramms des Folgejahres.

b.    Sprecherkreis

Der Sprecherkreis des IKZ besteht aus einem Sprecher und zwei gleichberechtigten Stellvertretern.

Der gewählte Sprecher wird Vorstandsmitglied in der DWT.

Nach dem Ausscheiden von Stellvertretern innerhalb einer Wahlperiode kann der Sprecher in Abstimmung mit der DWT-Geschäftsführung dem Beirat vorschlagen, neue Stellvertreter zu berufen, um die Arbeitsfähigkeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung im vollen Umfange zu gewährleisten.

Nach dem Ausscheiden des Sprechers innerhalb einer Wahlperiode können die Stellvertreter in Abstimmung mit der DWT-Geschäftsführung aus ihrem Kreis einen neuen Sprecher berufen. Sofern der Sprecherkreis insgesamt innerhalb einer Wahlperiode ausscheiden sollte, benennt die DWT-Geschäftsführung einen kommissarischen Sprecher.

Der Sprecherkreis führt und organisiert die Aktivitäten des IKZ auf der Basis des von der Mitgliederversammlung beschlossenen Arbeitsprogramms. Vorschläge und Anregungen der Mitglieder und des Beirates berücksichtigt sie dabei angemessen.

Der Sprecher erstellt mit Unterstützung seiner Stellvertreter einen Jahresbericht über die Aktivitäten des IKZ und dessen Ergebnisse sowie ein Arbeitsprogramm für das bevorstehende Jahr.

Beide trägt er nach Beratung und Billigung des Beirates der Mitgliederversammlung als Basis für die Entlastung des Sprecherkreises und für die Entscheidung über den Rahmen und die Schwerpunkte der künftigen Arbeit vor. Der Sprecherkreis sorgt für eine angemessene Information der Mitglieder über wesentliche Aktivitäten, Ergebnisse und Ereignisse auch in den Zeiträumen zwischen den Mitgliederversammlungen.

Der Sprecherkreis stimmt die Inhalte der Aktivitäten des IKZ ‑ nach vorangehender Beratung mit der DWT-Geschäftsführung - mit dem Vorstand der DWT ab. Der Sprecherkreis ist dem DWT-Vorstand dafür verantwortlich, dass die IKZ-Aktivitäten der DWT-Satzung entsprechen.

c.    Beirat

Der Beirat besteht aus mindestens 10 Mitgliedern des IKZ. Nach dem Ausscheiden von Beiräten innerhalb einer Wahlperiode kann der Beirat neue Beiratsmitglieder berufen, um seine Arbeitsfähigkeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung im vollen Umfange zu gewährleisten.

Der Beirat berät und unterstützt den Sprecherkreis bei der Erfüllung seiner Aufgaben und wirkt als Bindeglied zu den Mitgliedern des IKZ. Der Jahresbericht des Sprecherkreises und das Arbeitsprogramm für das bevorstehende Jahr bedürfen der Billigung des Beirates.

Beiratssitzungen werden durch den Sprecher des IKZ in Abstimmung mit der DWT-Geschäftsführung mindestens zweimal pro Jahr einberufen. Zusätzliche Sitzungen sind möglich, wenn der Sprecherkreis des IKZ sie aus besonderen Anlässen für erforderlich hält oder wenn die Mehrheit der Mitglieder des Beirates sie fordert.

Der Beirat beschließt mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Es ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mindestens 33 % der Beiratsmitglieder und mindestens einem Mitglied des Sprecherkreises.

Eine Kooptierung von bis zu fünf Personen durch den Sprecherkreis für maximal eine 3-Jahres-Periode ist möglich; diese Personen haben eine ausschließlich beratende Funktion und kein Stimmrecht.

d.    Dokumentation

Die Ergebnisse von Mitgliederversammlungen, Leitungs- und Beiratssitzungen sind in Protokollen zu dokumentieren.

e.    Vorzeitige Abwahl

Eine Abwahl des gesamten Sprecherkreises oder einzelner Sprecher vor Ablauf der 3-Jahres-Periode ist möglich, wenn mindestens 50 % der Mitglieder des IKZ oder mindestens 75 % der Beiratsmitglieder dies fordern. In diesen Fällen ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen.

Das Gleiche gilt auf einstimmigen Antrag des Sprecherkreises oder auf Forderung von 50 % der Mitglieder des IKZ für den Beirat und einzelne Beiratsmitglieder.

f.     Unterstützung durch die DWT

Die DWT stellt die notwendige materielle, bürotechnische und finanzielle Unterstützung für die Arbeit des IKZ bereit.

Bei Bedarf sind Umlagen möglich; sie bedürfen der Billigung des Sprecherkreises und des Beirates des IKZ und erfolgen auf freiwilliger Basis.

Reisekosten werden in der Regel durch die entsendende Stelle (Dienststelle/Unternehmen) übernommen.

g.    Auflösung

Die Auflösung des IKZ ist durch die Mitgliederversammlung bei Zustimmung von 75 % der anwesenden Mitglieder möglich; sie kann auch vom Vorstand der DWT beschlossen werden.

4.    Inkrafttreten der GO

Die GO und Änderungen der GO bedürfen der Billigung durch den Vorstand der DWT.

Auf Vorschlag von Sprecherkreis und Beirat des IKZ hat der Vorstand der DWT anlässlich seiner Sitzung am 08.04.2010 die vorliegende GO gebilligt.

Die GO wird mit Wirkung vom 08.04.2010 in Kraft gesetzt. Sie ersetzt alle vorherigen Ausgaben.

Geschäftsordnung des IKZ mit Stand vom 08.04.2010

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