18.02.19

How to do business with NATO?

Bericht zur Veranstaltung vom 13. Februar 2019

Am 13. Februar dieses Jahres fand die erste Informationsveranstaltung des Arbeitskreises Mittelstand (AKM) der DWT mit dem Titel „How to do business with NATO“ im Bonner Maritim Hotel statt.

Die Thematik, die durch die DWT 2016 in Brüssel und durch den AKM im Jahre 2014 durch den Besuch der NSPA (NATO Supply & Procurement Agency, Capellen, Luxemburg) aufgenommen worden ist, erfreute sich eines großen Interesses.

Dr. Matthias Witt, Leiter des AKM in der DWT, begrüßte mehr als 140 Personen im Saal des Bonner Maritim Hotels - aber was war die Idee zu dieser „NATO-Veranstaltung“?

Die Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Auftraggeber sind aus unternehmerischer Sicht einerseits attraktiv, da der öffentliche Auftraggeber (ÖAG) als langjähriger Partner mit hoher Zahlungssicherheit beurteilt wird. Andererseits müssen sich insbesondere Einsteiger mit der sehr komplexen Einkaufsorganisation und den besonderen, auch rechtlichen, Herausforderungen mit der sog. „öffentlichen Hand“ auseinandersetzen.

Auf nationaler Ebene hat der AKM im Oktober letzten Jahres mit der AKM-Veranstaltung „ÖAG für Einsteiger“ mit und über das BAAINBw dieses Thema intensiv behandelt. Neben den deutschen Beschaffungsorganisationen (BAAINBw, Koblenz) und (BAIUDBw, Bonn) ist es für viele - auch mittelständische - Unternehmen sehr interessant, mit der NATO bzw. ihren Beschaffungsorganisationen direkt ins Gespräch zu kommen.

Die NATO ist mit ihren Aufgaben, ihren Strukturen und ihrem Zusammenwirken mit den Mitgliedsländern für viele eine kaum zu durchschauende Organisation. Dies gilt auch für Unternehmensvertreter, die den öffentlichen Auftraggeber eigentlich gut kennen. Die NATO-Homepage bietet sicher vielfältige Informationen an. Aber es ist zeitraubend und oft schwer zu erkennen, was für das einzelne Unternehmens tatsächlich relevant ist.

Für Unternehmen in Deutschland, insbesondere für die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in der DWT, ist die Kenntnis über die NATO insgesamt, vor allem auch speziell über NATO-Projekte und Beschaffungsverfahren von erheblicher Bedeutung. Hierzu ist naturgemäß das Wissen über Möglichkeiten, Regelwerke, Ausschreibungen, Ansprechpersonen, zielgerichtetes Verhalten und Chancen im „NATO-Business“ eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreiches unternehmerisches Handeln.

Das Ziel der Veranstaltung zu Beginn des Jahres war, den Teilnehmern die NATO, deren Zukunftsanalyse und Fähigkeitsentwicklung sowie Ihre Beschaffungsorganisationen, insbesondere die NSPA und die NCIA (NATO Communications & Information Agency, Den Haag, Niederlande) gesamtheitlich vorzustellen und zielgerichtet auf die für Unternehmen relevante Aspekte hinzuweisen. Die Veranstaltung bot ein Forum, um wichtige NATO-Dienststellen, Gremien, Agenturen sowie die deutschen Anlaufstellen einerseits vorzustellen, anderseits aber auch sofort die Gelegenheit zu erhalten, im Forum oder auch in den Pausen Fragen stellen zu können.

Neben vielen hervorragenden Präsentationen war sicherlich der Vortrag von Admiral Manfred Nielson (Deputy Supreme Allied Commander Transformation, NATO ACT, Norfolk/ Virginia) über „NATO Industry Co-operation“ und die Einblicke zum militärischen Verhältnis von Deutschland und den USA das Highlight dieser Veranstaltung.

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