18.03.19

Der Beitrag der Entwicklungspolitik für die Sicherheit Deutschlands

Von: Dr. Thomas Trelle, Sektionsleiter

Bericht der Sektion Ulm zur Veranstaltung am 11. März 2019

Die Kooperationspartner Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), blauer Bund (bB), Deutscher Bundeswehr Verband (DBwV), Panzerkameradschaft Dornstadt (PzKam) und Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik (DWT), hatten am 11. März unter Federführung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) Herren Dr. Thomas Helfen zu Gast. Vor fast 100 Gästen beleuchtete Herr Dr. Helfen die wirtschaftliche Zusammenarbeit zur Schaffung von Frieden und Sicherheit aus der Sicht eines Insiders, der selbst Jahre im Ausland für unser Land tätig war.

Zusammenarbeit der sicherheitspolitischen Verbände Ulm: vlnr: Andreas Lempke (bB, Harald Lott (DBwV), Uwe Reincke (PzKam), Heiko Schmidt (DBwV), Dr. Trelle (DWT), Dr. Thomas Helfen (Referatsleiter für Frieden und Sicherheit sowie Katastrophenrisikomanagement im BMZ) und Wolfgang Goetze (GSP)Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit folgt dem ideologischen Ansatz, dass Frieden und Sicherheit nur möglich sind, wenn alle Menschen am Wohlstand teilhaben können. Daher ist es erklärtes Ziel allen Menschen die Teilhabe am Wohlstand zu ermöglichen. Der Slogan der Grünen-Bewegung aus den 70er Jahren „Frieden-schaffen ohne Waffen“ hat sich in der Politik etabliert. Dies schlägt sich auch im Budget des Ministeriums nieder, das in den letzten Jahren eine jährliche Steigerungsrate von rund einer Milliarde auf derzeit etwas über 11 Milliarden Euro erfuhr. Dieses Geld fließt zu fast 45% in direkt finanzierte Projekte vor Ort und mit etwas über 40% an NGO wie Kirchen, die mit dem Geld Projekte vor Ort finanzieren. Die zweckgebundene Verwendung des Geldes wird sowohl durch Vertreter vor Ort als auch durch Vertreter der NGO gewährleistet.