AKM zeigt Profil!

Der Arbeitskreis Mittelstand (AKM) der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT) besteht seit Anfang 2000. Zielsetzung war und ist es, die Innovationskraft, die Flexibilität und die Wirtschaftlichkeit des Mittelstandes bewusst zu machen und aufzuzeigen, wie er im Zusammenwirken mit der Großindustrie und der Bundeswehr zur Optimierung der Bedarfsdeckung und zum Vorteil des Wirtschaftsstandortes Deutschland beiträgt.

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) beschäftigen mit Abstand die meisten Menschen - und dies nicht nur in Deutschland. Kundennähe, Flexibilität, Innovationskraft und verantwortungsbewusstes Unternehmertum zeichnen sie aus. Als Dienstleister, Zulieferer und Komponentenentwickler in Großprojekten leisten KMU ebenso wichtige Beiträge wie als Generalunternehmer. Nebenbei sind sie der Grundpfeiler der gewerblichen Ausbildung und sorgen dafür, dass auch in Zukunft hochqualifizierte Fachkräfte die Führungsfähigkeit der Deutschen Industrie sichern. In Krisenzeiten erweisen sich KMU als Stabilitätsanker.

In der wehr- und sicherheitstechnischen Wirtschaft haben in der Vergangenheit Anzahl und Wert der Auftragsvergaben an KMU regelmäßig die Bedeutung der KMU untermauert. Aber trotz ihrer objektiv hohen Bedeutung finden KMU in der Öffentlichkeit vergleichsweise wenig Beachtung. Politik und Ministerien bevorzugen zunehmend die großen Systemhäuser, sei es im direkten Auftragsverhältnis oder in der Form von öffentlich, privaten Partnerschaften (ÖPP), da diese umfassende Leistungen „aus einer Hand“ anbieten. Die eigentliche Stärke der KMU, in kleinen, spezialisierten Einheiten organisiert zu sein, erweist sich hier als Nachteil. Für die KMU und die Unternehmer, die sie typischerweise führen, gilt es, einerseits auf eine Veränderung der aufgezeigten Tendenz zu drängen, zum anderen die Chancen bei den Systemhäusern und Beschaffungsorganisationen in Europa, bei der NATO und ihren Mitgliedern zu suchen.

Der AKM fördert und organisiert daher den neutralen Dialog zwischen der mittelständischen wehr- und sicherheitstechnischen Wirtschaft und den Streitkräften sowie nationalen bzw. internationalen Institutionen und Organisationen auf verschiedenen Ebenen. Er ermöglicht - branchenübergreifend, aber spezialisiert auf die Belange der Wehr- und Sicherheitstechnik - die Einzelinteressen seiner Mitglieder zu bündeln. Im Rahmen von Tagungen, Foren und Firmenbesuchen organisiert der AKM den Austausch sowohl zwischen mittelständischen Kollegen als auch mit Vertretern von Politik, Ministerien, Öffentlichkeit, Systemhäusern, Verbänden, Wissenschaft und Forschung sowie nicht zuletzt mit der Bundeswehr oder internationalen Organisationen. Der gemeinsame Auftritt verschafft entsprechenden Zugang. Regelmäßig wird zu Veranstaltungen mit Bundeswehr, NATO und europäischen Organisationen eingeladen. Alle Teilnehmer haben hier die Gelegenheit ihr Wissen zu erweitern, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. In der Reihe „Die Bedeutung des Mittelstandes für...“ werden die Mitglieder des AKM zu den „Großen“ der wehrtechnischen Industrie eingeladen. Hier finden Diskussionen mit Vorständen und Einkaufsverantwortlichen über Beschaffungsstrategien der Unternehmen, aber auch über konkrete Zusammenarbeitsmöglichkeiten statt.

Auf parlamentarischer Ebene wird routinemäßig mit Vertretern der relevanten Ausschüsse über Mittelstandspolitik, insbesondere im wehr- und sicherheitstechnischen Umfeld, diskutiert. Herausragende Vertreter in Parlament, Ministerien und Ämtern werden regelmäßig im Rahmen der VIP-Betreuung besucht, um mit Ihnen Gespräche über aktuelle mittelständische Themen oder sich abzeichnende geschäftsrelevante Entwicklungen im wehr- und sicherheitstechnischen Bereich zu führen. Die zurzeit über 160 Mitglieder werden kontinuierlich über AKM-Aktuell und auf der Homepage der DWT informiert. Seiner Zielsetzung entsprechend richtet sich der AKM insbesondere an die Leiter oder an führende Mitarbeiter klein- und mitteständiger Unternehmen. Mit einem Engagement im Arbeitskreis Mittelstand werden nicht nur die Belange der Branche unterstützt. Es wirkt sich auch direkt für die Firmen selbst positiv aus, denn der Antrieb des Handelns im AKM ist vorrangig das wirtschaftliche Interesse seiner Mitglieder.

Interessante Veranstaltungen, spannende Dialoge und kollegialer Gedankenaustausch kennzeichnen die Arbeit im AKM. Eine aktive Mitarbeit lohnt sich insbesondere im Beirat, der aus mindestens zehn Mitgliedern besteht und sich in ca. zweimonatlichem Rhythmus trifft, oder gar in der Leitung des AKM. Damit vergrößert sich der Nutzen für die Unternehmen und die Branche gleichermaßen noch weiter. Eine Mitgliedschaft im AKM bedingt keine zusätzlichen Mitgliedsbeiträge.