AKM zeigt Profil!

Der ARBEITSKREIS MITTELSTAND (AKM), der Zusammenschluss von mehr als 200 mittelständischen Unternehmen unter dem Dach der DEUTSCHEN GESELLSCHAFT FÜR WEHRTECHNIK e.V. (DWT), besteht seit Anfang 2000.

Zielsetzung war und ist es, das spezielle Angebot an Produkten und Dienstleistungen, die Innovationskraft und die wirtschaftliche Bedeutung der mittelständischen Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie bewusst zu machen.

Im Zusammenwirken mit den Systemhäusern und der Bundeswehr trägt der wehrtechnische Mittelstand signifikant zur Bedarfsdeckung bei.

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) beschäftigen mit Abstand die meisten Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer - und dies nicht nur in Deutschland. Die Kundennähe, Flexibilität und das verantwortungsbewusste Unternehmertum zeichnen diese Firmen aus.

Als Dienstleister, Zulieferer und Komponentenentwickler in Großprojekten leisten KMU ebenso wichtige Beiträge wie als Generalunternehmer. Nebenbei sind sie der Grundpfeiler der gewerblichen Ausbildung und sorgen dafür, dass auch in Zukunft hochqualifizierte Fachkräfte die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie sichern. In Krisenzeiten erweisen sich KMU als Stabilitätsanker. Diese allgemeinen Feststellungen gelten auch für die KMU der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.

In der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie haben in der Vergangenheit Anzahl und Wert der Auftragsvergaben an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) regelmäßig deren Bedeutung untermauert. Aber trotz ihrer objektiv hohen Bedeutung finden KMU in der Öffentlichkeit vergleichsweise wenig Beachtung, obwohl die Relevanz von mittelständischen Unternehmen zunimmt.

Neben vergaberechtlichen Auflagen sind kartell- sowie wettbewerbsrechtliche Implikationen ein „Treiber“ für das BMVg, den Mittelstand auch immer mehr auf seine strategische Relevanz zu bewerten, damit Engpässe bzw. Anhängigkeiten, bspw. im Zuführen einsatzkritischer Teile oder in der Baugruppeninstandsetzung, gar nicht erst entstehen.

Für die KMU und die Unternehmer, die sie typischerweise führen, gilt es, einerseits diese Entwicklung für das eigene Unternehmen umzusetzen, andererseits die Chancen bei den Systemhäusern und Beschaffungsorganisationen in Europa, bei der NATO und ihren Mitgliedern zu suchen bzw. vorhandene Partnerschaften zu pflegen.

Der AKM fördert und organisiert daher den neutralen Dialog zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie und der Bundeswehr sowie nationalen bzw. internationalen Institutionen und Organisationen auf verschiedenen Ebenen.

Er ermöglicht - branchenübergreifend, aber spezialisiert auf die Belange der Wehr- und Sicherheitstechnik - die Einzelinteressen seiner Mitglieder zu bündeln. Im Rahmen von Tagungen, Foren und Firmenbesuchen organisiert der AKM den Austausch mit Vertretern von Politik, Ministerien, Öffentlichkeit, Systemhäusern, Verbänden, Wissenschaft und Forschung sowie nicht zuletzt mit der Bundeswehr oder internationalen Organisationen. Der gemeinsame Auftritt verschafft entsprechenden Zugang.

In der Reihe „Die Bedeutung des Mittelstandes für...“ werden die Mitglieder des AKM zu den „Großen“ der wehrtechnischen Industrie eingeladen. Hier finden Diskussionen mit Vorständen und Einkaufsverantwortlichen über Beschaffungsstrategien der Unternehmen, aber auch über konkrete Zusammenarbeitsmöglichkeiten statt.

Die für die wehrtechnischen KMU besonders relevanten Aspekte im Themenbereich Forschung und Technologie werden in einer gesonderten Arbeitsgruppe, dem „AG F & T“ ebenso behandelt.

Mit ausgewählten Vertretern aus Politik, Ministerien und Ämtern werden Gespräche über aktuelle mittelständische Themen oder sich abzeichnende geschäftsrelevante Entwicklungen im sicherheits- und verteidigungsindustriellen Bereich geführt.

Das Konzept des Bundesministeriums der Verteidigung vom 20. April 2016 setzt den Willen des Wirtschaftsministeriums zur Stärkung des wehrtechnischen Mittelstands in Deutschland um. Im Rahmen der rechtlichen - insbesondere vergaberechtlichen - Möglichkeiten sollen vermehrt kleinere und mittlere Betriebe auf der Grundlage mittelstandsgerechter Leistungszuschnitte in den Ausschreibungen angesprochen werden.

Der AKM hat ca. 380 Mitglieder, davon mehr als 200 fördernde Unternehmen, die kontinuierlich über die DWT-Publikationen und auf der Homepage der DWT sowie per Mail gezielt informiert werden.

Die wehrtechnischen KMU in Deutschland müssen verstärkt ihre Kompetenzen und Kräfte zusammenschnüren, um sich national wie international durchsetzen zu können. Dazu ist es erforderlich, mehr voneinander zu wissen und grundsätzlich im Amtsbereich und der Öffentlichkeit besser sichtbar zu sein. Dies erfordert eine professionelle und gleichzeitig differenzierte Außendarstellung der eigenen Fähigkeiten.

Vor diesem Hintergrund hat der AKM eine „Kompetenzmatrix“, eine plakative Darstellung der Kompetenzen der in der DWT organisierten KMU, entwickelt. Mehr als 160 KMU sind beteiligt, um das Gesamtportfolio dieser starken Gruppe aufzuzeigen. Diese branchenübergreifende Außendarstellung ist bisher einmalig und wird sich in ihrer Reichweite weiter erhöhen.

Im zweiten Ansatz hat der AKM sich an das weitaus komplexere Projekt des AKM-Kompetenzhandbuches gewagt. Über die Matrix hinaus sind als „2-pager“ das Profil des Unternehmens, das Produkt- und Dienstleistungsprofil sowie Interessen und Ansprechpartner ansprechend dargestellt. Das Handbuch in seiner 1. Ausgabe ist mit Datum 1.9.2016 aufgelegt und danach verteilt worden.

Seiner Zielsetzung entsprechend richtet sich der AKM insbesondere an die Leiter oder an führende Mitarbeiter klein- und mittelständiger Unternehmen. Mit einem Engagement im Arbeitskreis Mittelstand werden nicht nur die Belange der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie unterstützt. Es wirkt sich auch direkt für die Firmen selbst positiv aus, denn der Antrieb des Handelns im AKM ist vorrangig das wirtschaftliche Interesse seiner Mitglieder.

Interessante Veranstaltungen, spannende Dialoge und kollegialer Gedankenaustausch kennzeichnen die Arbeit im AKM. Eine aktive Mitarbeit lohnt sich insbesondere im Beirat, der aus knapp 30 Mitgliedern besteht und sich regelmäßig trifft, oder gar in der Leitung des AKM.

Wegen der Bedeutung des AKM ist der Leiter AKM satzungsgemäß stets auch Mitglied im Vorstand der DWT.

Eine Mitgliedschaft im AKM bedingt keine zusätzlichen Mitgliedsbeiträge.